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Wie funktioniert E-Mail? [ zurück | Inhalt | vor ]

Exkurs: Wie funktioniert electronic-mail denn eigentlich?

Electronic-mail (auch E-Mail oder E-Mail), bezeichnet Texte, die am Computer geschrieben und von dort auch an den Empfänger, also einen anderen Computer, geschickt werden. Dazu bedarf es eines Modems, das die Verbindung zwischen Computer und Telefonleitung herstellt, so daß die digitalisierten Texte übertragen werden können. Allerdings wird zum Beispiel ein Brief von der Fritz-Karsen-Gesamtschule an die Partnerklasse in Australien nicht direkt an deren Rechner geschickt, was einiges an Telefongebühren verursachen würde. Stattdessen geht die elektronische Post der Schule an den Rechner der Landesbildstelle, der wiederum zu bestimmten Zeiten die Post weiterleitet an andere Rechner des Internet, des weltweiten Computernetzwerkes.

Telefonkosten entstehen nur für die Übertragung und das Abrufen der E-Mail von der Fritz-Karsen-Gesamtschule zum Rechner der Landesbildstelle. Da die zu verschickenden Texte vorher getippt und abgespeichert worden sind, kostet das Verschicken an den Rechner der Landesbildstelle nur wenige Telefoneinheiten. Gleiches gilt für das Empfangen der Texte von der Partnerschule. Auch hier sind, abhängig von der Textmenge, nur wenige Telefoneinheiten notwendig, um sie auf den Schulrechner zu übertragen und dann erst zu lesen oder zu bearbeiten.

Einschub: Wie wandert meine Post um die Welt?

Den Berliner Schulen entstehen neben den sehr geringen Telefonkosten zur Landesbildstelle keine weiteren Kosten. Durch die electronic-mail Adresse ist die Schule bzw. die Lehrkraft weltweit mit anderen Teilnehmern des Internet kommunikationsfähig. E-Mail Adressen sind an dem sogenannten AT-Zeichen (auch Klammeraffe genannt) erkennbar: @

Dagmar Odenthal (dagmar@karsen.be.schule.de) kann mit ihrer E-Mail-Adresse problemlos an ihre Kollegin Judy Stout in San Diego (jstout@powergrid.electriciti.com) schreiben, aber auch an mich (reinhard.donath@p8.gym-neustadt.nsn.ni.schule.de). Die Portokosten betragen immer nur Pfennigbeträge, so daß email wesentlich billiger ist als die normale Post (snail-mail) oder ein Fax.

Einschub: Was sich hinter den E-Mail-Adressen verbirgt

Generell können email-Projekte auch mit veralteten Rechnern realisiert werden, zumindest was das Schreiben von Texten betrifft. Da die Nachrichten ohnehin zumeist im ASCII-Modus, also unformatiert, abgespeichert und verschickt werden, können sie mit einfachen Textverarbeitungsprogrammen ebenso geschrieben werden wie mit dem DOS-Editor. Allenfalls der Hauptrechner, der per Modem mit dem Telefonanschluß verbunden ist, sollte ein etwas besserer Computer sein, zumindest aber über eine Festplatte verfügen. Auch wenn diese Hardware-Bedingungen wenig erfreulich und für an 486er gewohnte Schülerinnen und Schüler recht ernüchternd sind, muß ein email-Projekt also nicht an der Ausstattung des Computerraums scheitern.

Unbedingt empfehlenswert ist aber die enge Zusammenarbeit mit InformatikkollegInnen, um sich nicht unnötig mit technischen Details zu belasten. Auch Schülerinnen und Schüler können bei der technischen Seite dieser Projekte sehr kompetente Partner sein, deren Hilfe manchmal unschätzbar ist!

Einschub: Lehrbuch, Curriculum und technologische Hürden


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