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"Was soll das bedeuten?" Ein musikalisch-poetisches Heinrich-Heine-Menü 


Die Ostfriesen Zeitung berichtet am 1. November über das Heine-Projekt der NEUEN TÖNE.

01.11.2007

Auricher Chor plant Heine-Projekt

KULTUR „Neue Töne“ erinnern an deutschen Lyriker und Schriftsteller

Die Vorbereitungen beginnen am 14. November. Verstärkung ist willkommen.
 


Aurich / NI - Noch hat der Auricher Chor „Neue Töne“ seine Konzertreise mit „Tango Mortale“ gar nicht beendet, da hat Chorleiter Heinrich Herlyn bereits ein neues Projekt fix und fertig in der Schublade liegen: eine musikalische Hommage an den Lyriker, Schriftsteller und Journalisten Heinrich Heine (1797-1856).

Dennoch müssen sich Heine-Fans in Geduld üben. „Wir brauchen rund eineinhalb Jahre, um die Aufführung vorzubereiten und auch choreografisch einzustudieren“, sagte Herlyn. Bereits seit zehn Jahren habe er immer wieder daran gedacht, mit dem Chor ein Heinrich-Heine-Programm auf den Weg zu bringen. Jetzt endlich könne er seinen Wunsch in die Tat umsetzen, freute sich der Sandhorster Grundschullehrer.

Herausgekommen ist ein musikalisch-poetisches Menü unter dem Titel „Was soll das bedeuten?“. Für Herlyn ist Heine der bedeutendste Vertreter der politischen Lyrik in Deutschland. Der Kampf für Freiheit und soziale Gerechtigkeit habe sein literarisches Schaffen stets bestimmt. „Er hat sich aber weder von einer Partei, noch von einer Ideologie vereinnahmen lassen“, betonte Herlyn.

Leider gebe es zu Heines politischer Lyrik bislang nur wenige Vertonungen für Chöre, bedauerte der Chorleiter. Er habe daher auch Einiges selbst vertont. Beim geplanten Heinrich-Heine-Abend werde die musikalische Bandbreite von Jazz und Blues über Gospels und Spirituals bis hin zum traditionellem Volkslied reichen.

Am 14. November beginnt der Chor „Neue Töne“ mit seiner Arbeit am Heine-Projekt im Auricher Güterschuppen. Interessierte am Chorsingen seien jederzeit willkommen. Besonders im Sopran und Bass könne der Chor Verstärkung gebrauchen. Ein Auftritt ist auch auf Norderney geplant. Dort hatte sich Heine längere Zeit aufgehalten. Auf der Insel erinnert ein Denkmal an den großen deutschen Dichter aus Düsseldorf.

Quelle: Ostfriesen Zeitung - 1. 11. 2007

 

 

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