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2.
Juni 2002: Auftritt Wallinghausen (Matthäus-Kirche) - 17.00 Uhr
Eröffnung
der Ausstellung "KZ-Engerhafe, Kommando Neuengamme":
Kohlezeichnungen und Aquarelle von Herbert Müller und Dokumente zum
Panzergrabenbau in Aurich

Herbert
Müller "KZ und Kirche", Kohlezeichnung, 66 x 55 cm, 2000
Programm:
- Verfassungslied
- Nach dieser Erde

Quelle: Ostfriesische
Nachrichten 4.Juni 2002
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21.
Juni 2002: Auftritt Oldenburg: Zivilchorage - Chöre singen gegen
rechte Gewalt: 19.00 Uhr Lambertikirche - zusammen mit
Gewerkschaftschor "Roter Akkord" Osnabrück, Gospelchor
der Evangelischen StudentInnengemeinde Oldenburg und Balagan (Klezmermusik)
Programm:
- Verfassungslied
- (Nach dieser Erde)
Pressemitteilung
zum Konzert am Freitag, 21.
Juni 2002, 19 Uhr, Lambertikirche Oldenburg
zivilCHORage
werden drei Chöre sowie eine Klezmer-Gruppe dem Oldenburger
Publikum am Freitag, 21. Juni 2002, 19 Uhr, Lambertikirche
Oldenburg, zeigen. Karten gibt es zu 8,- Euro/ermäßigt 5,- Euro an
der Abendkasse.
Das
Konzert ist Teil einer Reihe im gesamten Nordwesten und zudem
bereits das zweite dieser Reihe in Oldenburg. Mehrere der über zwei
Dutzend an zivilCHORage beteiligten Chöre stellen dabei
Ausschnitte aus ihrem Repertoire vor. Den Abend in Oldenburg
gestalten der Chor Roter Akkord (Osnabrück), der Chor Neue Töne
(Aurich), die Klezmer-Gruppe Balagan (Oldenburg) sowie der
Gospelchor der Evangelischen StudentInnengemeinde Oldenburg. Das
Programm reicht von internationaler Folklore, jiddischen Liedern,
Musical und Spirituals bis hin zu Concert Songs aus Afrika und
Klezmer-Musik, sowohl a – cappella, als auch instrumental
begleitet.
In
der Initiative zivilCHORage haben sich Chöre aus Bremen,
Oldenburg, Osnabrück und umzu zusammengeschlossen, um die Stimme
gegen rechte Gewalt zu erheben. Sie wollen nicht länger dazu
schweigen, dass rechte und faschistische Gruppen und EinzeltäterInnen
MigrantInnen ermorden, Obdachlose zusammenschlagen, Behinderte anpöbeln
und AntifaschistInnen verfolgen. Sie wenden sich gegen die Kampagne
für eine "deutsche Leitkultur" und den populistisch
vorgetragenen "Stolz, ein Deutscher zu sein".
Mit
Gemeinschaftskonzerten von Herbst 2001 bis Herbst 2002 wollen die Chöre
Projekte fördern, die sich für Toleranz und gegen rechtes
Gedankengut und daraus entstehende Taten einsetzen. Der Erlös der
Auftritte kommt jeweils einem örtlichen Projekt zugute.
Zum
aktuell mit dem Oldenburger Konzert geförderten Projekt:
Der
Arbeitskreis Friedenswoche Oldenburg hat sich zum Ziel gesetzt,
bestehende und drohende Gefahren von rechts bewusst zu machen, um
ihnen besser entgegentreten zu können. Der Arbeitsschwerpunkt des
Friedenskreises sind: Vorbereitung des Ostermarsches, Hiroshima -
Gedenken, Erinnerung an den Weg der Juden durch Oldenburg 1938, jährliche
Friedensdekade, Ausstellung WIDER DEN KRIEG, Schweigekreis.
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