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Wieso Lerntechniken? Weil der Mensch an sich zwar
lernfähig und lernwillig ist, aber das Lernen, zumal schulisches,
nicht so ganz problemlos vonstatten geht und zu viele
'Reibungsverluste' auftreten. "Aber ich hab's mir doch
angesehen!" - Siehste, ansehen allein hilft nicht, lernen ist
harte und aktive Arbeit und die kann erleichtert werden durch
Training und passende Methoden. Na also, kennen wir doch: immer
mal wieder am schwierigen Thema arbeiten (ja, arbeiten), Notizen
machen, die Notizen noch mal durchsehen, vielleicht ergänzen,
Vokabeln auf Karteikarten schreiben, häufiger wiederholen,
abfragen lassen, die bekannten Wörter wegsortieren.... Also
ganz einfach: "Lerntechniken sind Verfahren, die von den
Lernenden angewandt werden, um das fremdsprachliche Lernen
vorzubereiten, zu steuern und zu kontrollieren (= Fertigkeiten,
z.B. im Wörterbuch nachschlagen, Vokabeldatei führen)."
>> Quelle Und
damit haben wir dann schon einen recht fitten Lerner/eine fitte
Lernerin vor uns, der/die methodenkompetent ist und sein/ihr
Lernen organisieren kann, so dass am Ende -die Hoffnung stirbt
zuletzt- auch der Erfolg eintreten wird. Etwas genauer
betrachtet lassen sich die Methoden auch unterteilen in Makromethoden
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von der Lehrkraft für die Organisation des Lernprozesses
vorbereitet
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Projektarbeit, Wochenplanarbeit, Frontalunterricht,
Stationenlernen
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auch Unterrichtstechniken/Unterrichtsverfahren
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Nächster
Überblick: Unterrichtsmethoden und Unterrichtstechniken bei
wikipedia.de - die allerdings keine Lerntechniken sind
>>mehr |
Mikromethoden
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eher auf den Lerner/die Lernerin bezogene
Lerntechniken/Lernmethoden
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markieren, Notizen machen, einen Text gliedern, ein Referat
vorbereiten und halten (mit oder ohne Powerpoint)
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also Lerntechniken/Lernmethoden, mit denen das Lernen
einfacher, effektiver und vielleicht zum Wissen wird
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Wer
sich einen kleinen Überblick erklicken möchte: wikipedia.de
bietet den als ersten Einstieg ganz trefflich >>mehr |
Lerntechniken
definiert Ute Rampillon ganz einsichtig:
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Lerntechniken
Sie
ergeben sich aus dem Unterrichtsgeschehen oft von selbst,
z. B. im Zusammenhang mit Klassenarbeiten. Ein konkretes
Beispiel wäre etwa die Frage 'Wie bereite ich mich auf
die nächste Klassenarbeit vor?' In diesem Zusammenhang
lassen sich eine Fülle unterschiedlichster Lerntechniken
ansprechen und wiederholen, z. B. Techniken der
Arbeitsorganisation wie etwa günstige Lernzeiten. Aber
auch das Lernen mit Karteien könnte ein Thema sein, das
Nachschlagen in einer Grammatik, das Anfertigen von
Notizen, das Entwerfen von Lernpostern, das Nutzen von
Mnemotechniken usw.
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Ute Rampillon. Interview in "close-up".
Herbst 1998 [Klett-Verlag Stuttgart] |
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Lernstrategien
Neben
all diesen fächerübergreifenden Kenntnissen erwerben sie
auch fremdsprachenspezifische Lernstrategien. Diese sind
äußerst vielfältig und lassen sich für alle
Sprachbereiche benennen: Das beginnt bei instrumentellen
Lernstrategien, wie z.B. dem Nachschlagen in einem
Wörterbuch oder dem Lernen mit Karteikarten. Es geht dann
über das Erschließen von einzelnen Wortbedeutungen, von
Kurztexten bis hin zur Beherrschung situationsadäquater
Gespräche in der Fremdsprache.
Der Erwerb solcher Lernstrategien zieht sich wie ein Netz
über die gesamte Sekundarstufe I hin: Manche Strategien
werden, ganz im Sinne eines Spiralcurriculums, immer
wieder aufgegriffen und vertieft – z.B. die Arbeit mit
dem Wörterbuch.
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Ute Rampillon. "Lernerautonomie – warum
eigentlich?".In: trait d‘union - Klett-Verlag
2004 >>online
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Nun haben wir die Lerntechniken also klar und
wissen, dass sich daraus Lernstrategien entwickeln, die der
autonome Lerner ebenso braucht wie die autonome Lernerin. Einen
kleinen Einblick in konkrete Möglichkeiten & Materialien
bietet Annegret Schmidjell bzw. der Hueber-Verlag:
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Sehr
schöne Beispiele und Materialien aus dem Hueber-Verlag (von
Annegret Schmidjell und Ute Rampillon) >>mehr |
Was
das mit der Arbeit im WWW zu tun hat, kriegen wir gleich auf die
Reihe, vorher aber noch einen kurzen Blick auf Methoden und
Details. Da helfen zwei Menschen dankenswerterweise viel weiter,
zunächst Kersten Reich [Uni Köln] mit seinem "konstruktiven
Methodenpool":
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Wow,
hier werden Sie aber geholfen! Alle Detailinfos, die Sie schon
immer zu einzelnen Methoden haben wollten! >>mehr |
Und
natürlich darf beim Blick auf Konkretes im Zusammenhang mit
Methoden mein niedersächsischer Kollege Klaus Pohl nicht fehlen,
dessen Webseiten nicht nur Lehrkräften, sondern auch Lernerinnen
und Lernern in den vergangenen Jahren eine große Hilfe gewesen
sind (ich sag nur Facharbeit!):
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Wolfgang Pohls wunderbares
Material zu "Lernen lernen" und sein
Methodentraining, mittlerweile auch schon über 10 Jahre
alt, dennoch: oldie but goldie
>>mehr |
Sie
vermissen Klippert? Darüber wissen Sie doch bestimmt schon
gaaaanz viel, handeln vielleicht wie viele andere Lehrer nicht nur in unserem
Land nach seinem EVA-Konzept: das " bedeutet 'Eigenverantwortliches
Lernen' und besagt im wesentlichen: Wenn die Schulen dazu da sind,
daß die Kinder etwas lernen, dann muß man ihnen zuallererst
beibringen, wie man lernt. Und den Lehrern muß man beibringen,
wie man das Lernen lehrt." [Quelle: "Lehrer lernen
lehren", ZEIT Nr. 13/1999]. Kurzer Blick auf die essentials
des Klippert'schen Ansatzes erwünscht? Dann hilft eine kleine
Berliner Seminararbeit weiter:
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Einen schnellen Überblick
bietet eine Seminararbeit zum Methodentraining nach
Klippert von Marco Parizek (2002) zum Thema
"Potenziale individuelle Lernressourcen nutzen -
Training methodischen Handelns"
>> pdf-Datei
17 Seiten |
Und wenn Sie jetzt schon unbedingt wissen möchten, was das mit
dem Englischunterricht zu tun hat oder wie man Klipperts
Lernspiralen und eigenverantwortliche Lernansätze in die Praxis
umsetzt: Bernd Klewitz hat auf dem hessischen Bildungsserver ein
exemplarisches Projekt zum Thema "Australia for Beginners"
veröffentlicht, bei dem Klipperts Ansätze sehr nachvollziehbar umgesetzt
wurden:
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Bernd Klewitz'
Makrospirale "arrangiert in 12 Arbeitsinseln,
die jeweils eine in sich geschlossene Lernspirale bilden,
thematische Unterrichtseinheiten, die als Module angelegt
sind und mehrstufig-spiraliges Arbeiten ermöglichen."
>>mehr |
Damit wären wir dann beim Konkreten gelandet, der WWW-Arbeit und bei den Konsequenzen, die
die Erkenntnisse über Lerntechniken und Strategien für das
Lernarrangement "web-based English lessons" haben.
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Puzzle no. 2 zu einer Multimedia-Didaktik
Lerntechniken:
Lernerinnen und Lerner müssen Lerntechniken für ihren
normalen Unterrichtsalltag und die Arbeit zu Hause beherrschen.
Das gilt auch für die Arbeit im WWW, denn auch dabei
benötigen sie konkrete Methoden, mit denen das Klicken auf Links und
das Erarbeiten von Informationen auf Webseiten zu einem
aktiven Lernprozess werden kann >>mehr
Lernstrategien: während der Arbeit mit dem WWW benutzen sie Lernstrategien,
um effektiv zum Ziel ihrer Web-Aktivität zu gelangen >>mehr
...und deshalb wird's jetzt konkreter am
Beispiel von drei Unterrichtssituationen: >>web-based
lessons
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Reinhard Donath - Aurich, Oktober 2007 |
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