Tipps

 

Finnland & PISA: hervorragende Analyse des finn. Schulsystems 

Kompetenzen: Finnische Rahmenpläne (2004) - und Bildungsstandards in Deutschland (BaWü)

Von den Finnen lernen, heißt mehr als lesen lernen (SZ, 26. 1. 2002)

DaF-Portal Finnland: dafnord   

Willkommen in Finnland: ein Unterrichtsprojekt für Deutsch als Fremdsprache

E-Mail Hannele Kara

in Dänemark erprobt Holger Hamann Portfolio-Arbeit im Deutsch als Fremdsprache-Unterricht |mehr|


 

 

 

 

Portfolio-Arbeit in Finnland (Hannele Kara)


Portfolio: schriftlich

Portfolio: mündlich

wer an dem Thema arbeitet

Literaturtipps

Portfolio: schriftlich (Hannele Kara) 

  • Die Unterstützung von selbstreguliertem Lernen sowie Selbstbewertung und das Übertragen der Verantwortung auf den Schüler gelingt nicht plötzlich, sondern erfordert Zeit, gemeinsames und kooperatives Arbeiten und vor allem den Dialog zwischen Lehrer und Schüler. 

  • Dieses Projekt hat dazu beigetragen, den Schwerpunkt des Unterrichts von lehrbuchbezogener Arbeit auf eine lebendigere und authentischere Arbeitsweise zu verlagern.

  • Jetzt haben wir bemerkt, dass man die Arbeit in zunehmendem Maße der eigenen Verantwortung des Schülers überlassen kann. 

  • Das Wachstum und die Entwicklung des Schülers wird im Portfolio dokumentiert. 

  • Das Denken und die kreativen Fähigkeiten werden auch sichtbar. 

  • Mit Hilfe der Portfoliobeurteilung ist es möglich, das Selbstbewusstsein und die Motivation des Schülers zu verbessern,

Ein digitales Portfolio kann eigentlich alles beinhalten, was elektronisch mit Textverarbeitungsprogrammen, Kamera, Video, Mikrofon oder Scanner gespeichert werden kann.

Die Kursthemen mit Suchmaschinen und Webadressen werden vom Lehrer präsentiert und der Schüler wählt nach eigenen Interessen drei oder vier Arbeiten, die er allein und teilweise auch in Kleingruppen leistet. Die Schüler haben auch elektronische Wörterbücher zur Verfügung. Mögliche Themen können folgende sein:

  • Steckbrief / Porträt einer deutschsprachigen Person (Sportler, Sänger, Forscher, Komponist, Schriftsteller, Schauspieler, Künstler, Politiker  usw.),

  • Reise nach Deutschland, Österreich, in die Schweiz oder in eine deutschsprachige Stadt,

  • Vorstellung der eigenen Heimat oder Stadt,

  • Presseschau: Bekanntwerden mit einer deutschsprachigen Zeitung,

  • Märchen: eigene Version auf Grund bekannter Volksmärchen,

  • Hörverständnis,

  • Kritik  (über Film, Konzert, Platte, Buch usw.),

  • Grammatikthema mit einer Übung oder einem Spiel

  • Photoalbum mit eigenem Text,

  • eigener Vorschlag zum Thema.

Auf der Leitseite erzählt der Schüler von sich selbst und seinem Deutschlernen; die Seite verzweigt sich dann in Portfolioarbeiten mit möglichen Bildern, Links und Fotos. Zum Schluss folgt eine kritische Selbstbewertung jeder Arbeit und eine Reflektion über den gesamten Lernprozess. Die Webportfolios werden in der letzten Stunde vor der Klasse präsentiert und mündlich zusammengefasst, damit die mündlichen Sprechfertigkeiten der Schüler auch Beachtung finden. Weiterhin ist es möglich mit Partnerklassen oder anderen E-Mail-Partnern in Verbindung zu treten, um interkulturell zu kommunizieren, zu präsentieren und zu evaluieren.

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Portfolio: mündlich (Hannele Kara)

In unserem fakultativen Sprechkurs für die 8. und 9. Klasse der finnischen Grundschule hatten wir als Lernziel ein Sprechportfolio, das Auskunft über die Entwicklung der mündlichen Fertigkeiten des Schülers geben sollte. Die Schülergruppe bestand aus A1- und A2-Lernenden[1] und der Kurs dauerte 30 Stunden.